Letrozol bei natürlicher Eizellreifung sinnvoll?

Hallo zusammen,

mein Mann und ich befinden uns seit 1,5 Jahren im kiwu. Seit Sommer sind wir nun in der kiwu klinik und bisher waren alle Tests unauffällig. Ich hatte in den letzten 2 Zyklen auch immer einen schönen Leitfolikel, der bei mir tendenziell spät springt (ZT17-19).

Sollte es diesen Monat mit Auslöserspritze wieder nicht klappen, werde ich nächsten Monat Letrozol bekommen. Für mich stellt sich aber die Frage wie hilfreich das überhaupt ist, wenn meine Eizelle sowieso auf natürlichem weg reift....
Hat Letrozol bei euch einen Unterschied gemacht, wenn auch so ein Folikel herangereift ist?

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Letrozol stimuliert auch bei Frauen ohne PCO-Syndrom oder anderweitige Eizell-Reifestörung die Antwort der Hirnanhangsdrüse auf das Ovar. Der oder die Leitfollikel werden so qualitativ etwas hochwertiger und der ES erfolgt tendenziell etwas früher und auch Planbarer. Viele Frauen probieren das erstmal bevor es Richtung IVF/ICSI geht, die Chancen einer IUI oder GVNP wenn ihr ‚natürlich‘ nicht Schwanger geworden seid und es keine Diagnose gibt, sind zwar nicht so super hoch, aber die körperliche Belastung ist allemal geringer als bei den meisten anderen Protokollen und Methoden, weshalb ich’s nicht ablehnen würde.
LG

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Hey🙂
Sind die Chancen mit IUI oder GVNP deiner Meinung nach höher, wenn man bereits schwanger wurde ?
Ich bin gerade im 1 GVNP Zyklus mit Otrivelle und wir werden im Dez wohl die erste IUi machen.
Ich war letztes Jahr 2x ss, trotz niedrgem AMH und Myom, was nun entfernt ist. Habe auch schon eine Tochter. Ich allerdings schon 40 geworden in diesem Jahr und hoffe, dass es noch mal klappt.

Liebe Grüße 😊

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Würde es auch probieren. Erstens kannst du Glück haben, dass du gleich zwei folikel hättest und die Qualität wird verbessert durch die Einnahme. Der nächste Schritt wäre dann ja schon sehr viel aufwendiger. Von daher würde Kuh es ruhig 4 Zyklen mal probieren mit letrozol. 🍀❤️